Filmportrait:
FRANCOFONIA - Der Louvre in den 40ern

Filmplakat FRANCOFONIA - Der Louvre in den 40ern

FRANCOFONIA - Der Louvre in den 40ern


„Ein wundersamer Film, ein melancholisches, lyrisches Gedicht!“ - NOUVEL OBSERVATEUR
D, Fr 2015
R: Alexander Sokurow, mit: Louis-Do de Lencquesaing, Benjamin Utzerath, Johanna Korthals Altes
Länge: 84 Min., FSK: 12 J.
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Ausgangspunkt dieses außergewöhnlichen Filmessays durch die Kunstgeschichte ist der Louvre in der Zeit der deutschen Besetzung in Paris. Herzstück ist die Beziehung zwischen Graf Metternich und Jacques Jaujard, die Alexander Sokurow in Re-Enactments "auferstehen" lässt. Der renommierte russische Regisseur ("Russian Ark") setzt ein schillerndes Film-Mosaik aus Kunst, Archivmaterial und szenischen Rekonstruktionen und auch fiktionalen Elementen zusammen, das ebenso ambitioniert wie poetisch als auch fordernd ist.
Museen sind mehr als nur ein Ort, Kunst zu bewahren, gehören zur DNA der Zivilisation, in denen das Herz der Nation schlägt. Sokurow, der einen wissenschaftlichen Zugang ablehnt, sieht seinen Film als einen Pfad, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verknüpfen, Kunst und Geschichte zu verbinden. Die deutsch-französische Koproduktion beeindruckt als schillerndes Film-Mosaik in der Mischung von Kunst, Archivmaterial und szenischen Rekonstruktionen, ist experimentell, poetisch und ambitioniert, aber auch sehr fordernd.

„Ein wundersamer Film, ein melancholisches, lyrisches Gedicht!“
NOUVEL OBSERVATEUR

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