Filmportrait:
Wer die Nachtigall stört

Filmplakat Wer die Nachtigall stört

Wer die Nachtigall stört


"Bewegende, gelungene Literaturverfilmung mit hoher ethischer Haltung, die überzeugend gegen Rassismus und für Toleranz eintritt." - Lexikon d. intern. Films
USA 1962
R: Robert Mulligan, mit: Frank Overton, Gregory Peck, John Megna, Mary Badham, Philip Alford, Robert Duvall
Länge: 129 Min., FSK: 12 J.

1930 in einer kleinen Stadt Alabamas: Das Mädchen Jean Louise Finch hat keine Lust, so zu sein wie ihre Altersgenossinnen. Lieber zieht sie Hosen an, spielt mit Jungen und muss manchmal auch Prügel einstecken. "Scout" nennen sie alle, und sie hat einen vier Jahre älteren Bruder, Jeremy, genannt Jem. Mit dem streitet sie ab und an, aber zumeist versteht man sich gut. Beider Vater ist Anwalt, Atticus Finch, und er erzieht seine beiden Kinder allein, nachdem die Mutter vier Jahre zuvor verstorben ist. Eine schwarze Hausangestellte, Calpurnia, kümmert sich um sie, wenn Atticus in seinem Büro arbeitet oder vor Gericht erscheinen muss. Bald lernen Jean und Jem, was Rassismus bedeutet. Atticus wird Pflichtverteidiger des schwarzen Farmarbeiters Tom Robinson, der eine junge Weiße vergewaltigt haben soll...

Seine brillante Leistung als Südstaaten-Anwalt, der einen wegen Vergewaltigung angeklagten Schwarzen verteidigt, brachte Gregory Peck einen Oscar® ein. Der Film nach dem Besteller von Harper Lee - ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis - gilt als eine der besten Literaturverfilmungen überhaupt. Die Art und Weise, in der die damalige Zeit, der Schauplatz der Handlung und vor allem die in jenen Tagen vorherschende Stimmung eingefangen werden, machen den Film zu einem Meisterwerk.

"Eine menschlich bewegende, gelungene Literaturverfilmung mit hoher ethischer Haltung, die überzeugend gegen Rassismus und für Toleranz eintritt."
Lexikon des internationalen Films

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