Filmportrait:
Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr

Filmplakat Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr

Geniale Göttin - Die Geschichte von Hedy Lamarr


Späte Würdigung des Hollywoodstars als Erfinderin und als Wissenschaftlerin
USA 2018
R: Alexandra Dean, mit: Hedy Lamarr, Mel Brooks, Jennifer Hom, Anthony Loder, Wendy Colton, Fleming u.a.
Länge: 90 Min., FSK: 6 J.

Der Hollywood-Star Hedy Lamarr (Mädchen im Rampenlicht, Samson und Delilah) galteinst als weltweit schönste Frau und feierte als Filmschauspielerin besonders in den 1940er Jahren große internationale Erfolge. Ihr Dasein als Wissenschaftlerin und ihre Pionierarbeit im Bereich der Mobilfunktechnik war hingegen nie Teil öffentlicher Diskussion.
Zu Unrecht als „ein weiteres schönes Gesicht unter vielen“ betitelt, hat Hedys eigentliches Erbe viel mehr Gewicht. Als österreichische Jüdin, die nach Amerika emigrierte, erfand sie ein störungsgesichertes Fernmeldesystem, das zur Niederlage des Dritten Reiches hätte beitragen können. Sie wollte ihr Patent der amerikanischen Marine übergeben, wurde aber abgewiesen - sie solle lieber Küsse gegen Kriegsanleihen verkaufen.
Kurz vor ihrem Tod entdeckten Wissenschaftler ihre Erfindung, die als Basis der heutigen Kommunikationstechnik für sichere WiFi-, GPS- und Bluetooth-Verbindungen dient.
Hedy Lamarr hat nie öffentlich über ihr Leben als Wissenschaftlerin gesprochen und so hat auch ihre Familie Hedys Erbe mit ihrem Tod begraben geglaubt. Es waren die
Regisseurin Alexandra Dean und der Produzent Adam Haggiag, die vier Kassetten, auf denen Hedy ihr unbekanntes Leben dokumentierte, zutage brachten.
Die Kombination dieser Sprachaufnahmen mit vertraulichen Interviews ihrer Kinder, Familienmitgliedern, engsten Freunden und prominenten Bewunderern macht aus
GENIALE GÖTTIN - Die Geschichte von Hedy Lamarr mehr als nur eine
Dokumentation über die schöne Hedy Lamarr - es ist eine späte Würdigung ihres unentdeckten Lebens als Erfinderin und als Wissenschaftlerin, in der sie erstmals ihre eigene Geschichte erzählen darf.

"Der Blick hinter das Star-Image fördert bei Lamarr ... wirklich Aufregendes zutage."
Filmdienst

"Hedy Lamarr wurde stets auf ihr Aussehen reduziert. Dabei war sie eine geniale Erfinderin. Denn ihr verdanken wir, dass es heute WLAN gibt."
ttt

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