Filmportrait:
Eine Krankheit wie ein Gedicht

Filmplakat Eine Krankheit wie ein Gedicht

Eine Krankheit wie ein Gedicht


Film über den Umgang der Regisseurin mit der Psychose ihres Vaters. "Dabei vermittelt der komplexe wie humorvolle Film bei allen Rückschlägen die tiefe Zuneigung zwischen den Hauptfiguren und kann auch deren Optimismus glaubhaft machen"-Filmdienst
D 2026
R: Jelena Ilic
Länge: 85 Min., FSK: 12 J.

Publikumspreis als Bester Dokumentarfilm beim Filmfestival Max Ophüls Preis!
Wie lebt es sich mit einem Psuchisch kranken Vater?
Der Film erzählt mit viel Wärme, Humor und großer visueller Kraft von umgekehrten Eltern-Kind-Rollen, der Poesie im Chaos und dem Durchdringen einer Krankheit.
Psychosen reißen ihn aus der Realität, Klinikaufenthalte holen ihn zurück.
In psychotischen Phasen ist der Vater unberechenbar, lebt seine Gewalt offen aus. Auch gegen die Menschen in seinem Umfeld. Für Jelena ist er jedoch nicht nur ein Täter, dessen Taten sie zutiefst verurteilt, sondern auch ein Mensch, den sie liebt. Ein Künstler, den sie bewundert. Er ist ihr Vater. Drogeninduzierte, chronifizierte schizoaffektive Psychose des manischen Formenkreises, Typ polytox, kein Morphintyp - so lautet die Diagnose des Vaters. Und jetzt?

"Ein Film, den man super gerne anschaut, weil so viel Menschlichkeit drinsteckt. Eine ganz tolle Umsetzung, sehr vielschichtig, sehr persönlich, mal aus der Distanz gefilmt, mal ganz nah."
Westart

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