Filmportrait:
Wir sind jung. Wir sind stark.

Filmplakat Wir sind jung. Wir sind stark.

Wir sind jung. Wir sind stark.


» (..) Geht unter die Haut « FAZ - » So wuchtig darf deutsches Kino öfter sein.« BR kino kino
D 2014
R: Burhan Qurbani, mit: Jonas Nay (Hirngespinster), Joel Basman (Draußen ist Sommer), Saskia Rosendahl(Lore, Für Elise)
Länge: 128 Min., , FSK: 12 J.
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Auf Tatsachen basierendes starkes Drama, in dem der Angriff auf das Asylbewerberheim in Rostock-Lichterhagen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird.

Rostock 1992. Stefan hat sich schon lange von seinem Vater, einem SPD-Politiker abgewandt. Er hängt mit seiner Clique herum, darunter ein Rechtsradikaler, der die Gruppe unter Kuratel hält. Am Abend des 24. August 1992 macht ein brauner Mob im Ortsteil Lichtenhagen Jagd auf Ausländer...

Der Film zeichnet Jugendliche ohne Perspektive, die willig rechten Parolen folgen, und Politiker, die taktieren, statt Position zu beziehen. Ihm geht es nicht um Denunziation der damaligen Täter, sondern um Aufklärung und Erinnerung. Der Film ist ein Fanal gegen die Verdrängung. Bewusst verzichtet er auf das rechtsradikale Klischee von Glatzen, seine Protagonisten kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Hervorragend ist die Besetzung, darunter Jonas Nay als jugendlicher Randalierer, sowie die überraschende Farbdramaturgie.

»Qurbani erzählt einfach auf eindringliche und manchmal überraschende Weise. So ist der Film selbst dann, wenn die Masse ihren Hass herausschreit, erstaunlich leise und hallt im Zuschauer umso lauter wider. WIR SIND JUNG, WIR SIND STARK heißt der Film, den man hören und sehen sollte.«
ZDF heute journal

»Denn vor allem, und das ist großartig, erzählt er die Sicht der Jugendlichen: Er skizziert sie als Jungs, die vom Leben gar nicht viel wollen, doch weil sie auch das nicht bekommen, radikalisieren sie sich, sie werden politisch, ohne wirklich politisch zu sein.«
Der Spiegel

»Authentisch, differenziert, psychologisch und atmosphärisch dicht schildert der Film diesen einen Tag aus unterschiedlichen Blickwinkeln.«
Deutsche Welle

» So wuchtig darf deutsches Kino öfter sein.«
BR kino kino

» Eindrucksvolle Bilder «
Tip Berlin

» (..) Geht unter die Haut «
FAZ

"Ästhetisch gewagt, thematisch mutig und wichtig - ein starker Film"
kulturSPIEGEL

"Glänzende Schauspieler machen den Film wirklich großartig"... "ein großer, beklemmend aktueller Film"
WELT KOMPAKT

"ein so drastischer wie grandioser Film".."der Film zeigt in jedem Augenblick, wie verloren und unglücklich diese Jugendlichen sind"
taz

"...weitet den Horizont"
HAZ

"ein starker, rauer Film"
Kölner Stadtanzeiger

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