Filmportrait:
DAS SYNDIKAT

Filmplakat DAS SYNDIKAT

DAS SYNDIKAT


Begleitend zu MARIO ADORF: ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN - Der Urvater des italienischen Polizeifilms mit Jürgen Drews!
Italien 1972
R: Steno, mit: Mario Adorf, Jürgen Drews, Enrico Maria Salerno, Mariangela Mela
Länge: 94 Min. -erstmals ungekürzt, daher teil, FSK: 16 J.

Digital Remastered!
Italien in den früheren Siebzigern. Es sind raue Zeiten und raue Zeitgenossen treiben ihr Unwesen auf den Straßen Roms. Oftmals werden von der Polizei gefasste Verbrecher aufgrund von Beweismangel und geschickten Verteidigern wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei einem Überfall erschießen zwei Ganoven unschuldige Passanten. Mario Bertone, Hauptkommissar des römischen Morddezernats, tappt erstmals auf der Suche nach den Tätern im Dunkeln. Während der unberirrbare Bertone seiner Arbeit nachgeht, erscheint nachts plötzlich eine mysteriöse Gruppe auf den Straßen Roms. Ihr Ziel ist es, die freigelassenen Verbrecher auf bestialische Art und Weise zu exekutieren...

Der Film gilt als filmischer Urvater eines ganzen Genres. Der Prototyp des Poliziottesco. Das Rezept, das alle Elemente beinhaltet, die einen guten italienischen Polizeifilm ausmachen, in seiner ursprünglichen Form.
Und gleichzeitig einer der besten Vertreter des Genres. Im Gegensatz zu einigen späteren Werken, in denen die Protagonisten zur Karikatur verkommen oder der Film um den Unterhaltungswert für das breite Publikum zu steigern mit zahlreichen Exploitation-Elementen, wirkt DAS SYNDIKAT noch sehr puristisch.

Ein Film, der einen auch nach dem Sehen nicht so einfach loslässt, das Ende ein cineastischer Schlag in die Magengrube. Eindringlich zeigt er eine Facette der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse Italiens in den frühen Siebzigern.

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