Filmportrait:
STRESS

Filmplakat STRESS

STRESS


Dokumentarfilm - Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis 2019
D, USA 2018
R+B: Florian Baron
Länge: 83 min., FSK: 6 J.
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In „Stress“ zeichnet Regisseur Florian Baron ein ungewöhnliches Portrait von fünf Menschen, die als Soldat/innen im Dienst des US-Militärs dienten und nach traumatisierenden Erfahrungen versuchten, wieder im Alltag Fuß zu fassen. Fünf junge Kriegsveteranen – körperlich unversehrt, aber mit innerem Schmerz - sind nach ihrer Rückkehr zu Unverstandenen geworden.
„Stress“ zeigt deutlich, welche zerstörerischen Folgen ein Krieg hat, selbst wenn er lange zurückliegt oder am anderen Ende der Welt stattfindet. Für alle ist es schwer, sich wieder in ihrem Leben jenseits des Kriegszustandes einzuleben. Diese ferne Realität bringt uns der Film unangenehm nah.
Auf eine Wertung verzichtet „Stress“ jedoch gänzlich. Florian Baron meint: “Wir wollten die Soldat/innen nicht als Helden und nicht als Opfer darstellen, sondern eigentlich das Dilemma des Krieges zeigen, das darin besteht, dass es am Ende nur Verlierer gibt. Sogar die vermeintlichen Sieger kommen nach Hause und haben am Ende nichts gewonnen.”
Eindrückliche Bilder begleitet ein großartiger Soundtrack, der den diesjährigen Dokumentarfilm-Musikpreis im Rahmen des 34. DOK.fest München erhielt. Die Filmmusik "… schafft für den inhaltlich prägenden Klang deren gesprochener Worte wichtigen Platz und lässt damit beim Publikum einen Echoraum für Gedanken und Gefühle entstehen“, lautet die Jurybegründung.

Ausgezeichnet:
Deutscher Dokumentarfilm-Musikpreis 2019
Dok Leipzig 2018 - DEFA-Förderpreis für einen herausragenden langen deutschen Dokumentarfilm

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