Filmportrait:
Homo Communis - Wir für alle

Filmplakat Homo Communis - Wir für alle

Homo Communis - Wir für alle


Deutschland 2020
R: Carmen Eckhardt
Länge: 97min. OmU, FSK: 0J.
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Globale Strukturen reagieren extrem anfällig in Krisen- und Katastrophensituationen, schlimmstenfalls brechen sie zusammen mit unvorhersehbaren Folgen. Nicht erst seit kurzem entwickeln Menschen Lebensmodelle für eine Postkollaps-Gesellschaft.

HOMO COMMUNIS – WIR FÜR ALLE begleitet Menschen, die den Mut haben sich gemeinsam für einen Systemwandel stark zu machen – ziviler Ungehorsam nicht ausgeschlossen.
Sie leben ihre Vision von Kooperation und teilen. Ihnen geht um stabile Beziehungen und ein verlässliches Miteinander.

HOMO COMMUNIS – WIR FÜR ALLE wirft ein Licht auf einen möglichen Paradigmenwechsel. Wir begleiten Menschen, die neue Kommunikationsformen, Produktionsweisen und Regeln entwickeln, weg von Hyper-Konsum, Hyper-Individualismus und Umweltzerstörung – jenseits von Markt und Staat.
Eine Mega-Kooperative in Venezuela, Solidarische Landwirtschaft, ein Denk Netz, Geburtsvorbereitung und Sterbebegleitung, tatkräftiger Protest im Rheinland, eine Utopiastadt im urbanen Raum, Unternehmer*innen, die anders ticken, Aktivist*innen, die niemals aufgeben, Orte an denen sich Menschen zusammentun gegen den Ausverkauf ihrer persönlichen Lebensbereiche – das sind unsere Geschichten. Und die erzählen sich kraftvoll und vital.
Dabei ist Gemeinschaftlichkeit immer eine große Herausforderung, individuelle Freiheit und Bedürfnisse müssen mit den Erfordernissen der Gemeinschaft ausbalanciert werden, nicht nur materiell. Es ist ein fortdauernder Prozess Komfortzonen zu verlassen, zu lernen zu vertrauen und zu praktizieren, dass wir gemeinsam Neues schaffen können.

HOMO COMMUNIS – WIR FÜR ALLE lädt ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

"Der Film erzählt von Menschen, die den Mut gefunden haben, aufzustehen, wo andere sitzen bleiben. Sie gehen einen eigenen Weg und schaffen Dinge, die man nicht für möglich gehalten hätte. Sie setzen sich durch und treten gemeinsam für den Wandel und eine solidarische Gemeinschaft ein." taz