Filmportrait:
SECHSWOCHENAMT

Filmplakat SECHSWOCHENAMT

SECHSWOCHENAMT


Wie trauert man richtig? Es macht Sinn, die Endlichkeit des Lebens zu planen.
D 2026
R: Jacqueline Jansen, mit: Magdalena Laubisch, Gerta Gormanns, Lola Klamroth, Olga Prokot, Suzanne Ziellenbach, Marc Fischer u.a.
LĂ€nge: 98 Min., FSK: 16 J.

Wie trauert man richtig? Es macht Sinn, die Endlichkeit des Lebens zu planen.
Mit dem Tod ihrer Mutter reißt es LORE (25) den Boden unter den FuÌˆĂŸen weg. WĂ€hrend ihr Inneres in einen nie dagewesen Ausnahmezustand fĂ€llt, gerĂ€t auch die Außenwelt aus den Fugen. Die Corona-Pandemie bricht aus, und ein Nebel aus Isolation und Einsamkeit legt sich über die rheinische Kleinstadt, in der die Menschen zu empathielosen EinzelkĂ€mpfern verkommen. Lore verliert den Glauben an das Miteinander.

Inmitten dessen archiviert sie das Leben ihrer Mutter für immer und ringt nach KrĂ€ften, um einen Weg der gemeinsamen Verabschiedung zu finden. Dabei muss sie sich den unterschiedlichen Formen des Trauerns innerhalb der Familie und den wie Automatismen auf sie einprasselnden Konventionen stellen.
Die Tage und Wochen verstreichen, und es scheint, dass Lore in einer absurden Symbiose mit der pandemischen Ausnahmesituation zu leben beginnt. Mit der Auflösung der Mietwohnung, in der sie noch ein letztes Mal unterkommt, wird ihr bewusst, dass sie nie mehr in das Zuhause ihrer Kindheit zurĂŒckkehren kann.

"Erstaunliches LangfilmdebĂŒt"
NDR Kulrur

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