Filmportrait:
Das Bildnis des Dorian Gray (1969)

Filmplakat Das Bildnis des Dorian Gray (1969)

Das Bildnis des Dorian Gray (1969)


Zum 160. Geburtstag von Oscar Wilde!
BRD/Italien 1969
R: Massimo Dallamano, mit: Helmut Berger, Herbert Lom, Marie Liljedahl, Richard Todd, Maria Rohm
Länge: 93 Min., FSK: 16 J.

Jet-Setter Helmut Berger verliebt sich in sein Porträt...
Dorian Gray hat ein Porträt von sich anfertigen lassen. Auf dem Ölgemälde ist er mit nacktem Oberkörper und Halstuch zu sehen. Auf Mentor Wotton wirkt er so schön, dass der Bild und Original besitzen will und Dorian in die Jet-Set-Welt einführt. Während Dorian ausschweifendem Luxus- und Lotterleben nachgeht, altert das Bild an seiner Stelle. Dorian erkennt den Fluch, der auf dem Bild lastet, tötet den Maler und hofft, ein neues Leben beginnen zu können. Erst bei Dorians Tod erstrahlt das Bild wieder in altem Glanz.

Die bekannteste Verfilmung des berühmten Romans von Oscar Wilde (1854-1900) entstand 1969 als deutsch-italienische Koproduktion. Helmut Berger, der mit Luchino Viscontis "Die Verdammten" über Nacht zum Star wurde und zum europäischen Jet Set der 70er-Jahre gehörte, ist mit seiner lässig frivolen, selbstverliebten und lasziven Darstellung idealer Hauptdarsteller, spielt ein wenig sich selbst. Regisseur Massimo Dallamano war Kameramann von Italo-Western (Sergio Leones "Für ein paar Dollar mehr").

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