Filmportrait:
TITOS BRILLE - Die Geschichte meiner strapaziösen Familie

Filmplakat TITOS BRILLE - Die Geschichte meiner strapaziösen Familie

TITOS BRILLE - Die Geschichte meiner strapaziösen Familie


"…eine One-Women-Show…eine vergnügliche und ungemein aufklärerische…" epdFilm
D 2014
R: Regina Schilling, mit Adriana Altaras
Länge: 94 Min., FSK: 0 J.

Nach dem Bestseller jetzt der Kinofilm!
Dokumentarfilm über die Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Adriana Altaras, ihren ungewöhnlichen Lebensweg und ihre Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien.
Auf den Spuren ihrer Familie machen wir die Erfahrung, wie es sich anfühlt, wenn Geschichte persönlich wird. Die Lager, der Widerstand, die Schauprozesse, Flucht und Neuanfang. Mit jüdischem Witz, balkanischem Zorn und deutscher Sturheit knüpft sich Adriana all jene vor, die ihr den Schlaf rauben: von Tito zu Tante Jele, von der kroatischen Regierung zur Restitutionsbehörde der EU, vom Waldorf-Internat zur zionistischen Jugendgruppe, vom Vorsitzenden des jüdischen Zentralrats zu Lea Rosh.
Eine deutsch-jüdische Doku-Komödie, ein Roadmovie, in dem die Hauptdarstellerin in einem alten Mercedes und einem Hund auf dem Beifahrersitz durchs alte und neue Europa jagt und ab und zu die Musik lauter dreht, um die Stimmen der Eltern und Anverwandten wenigstens manchmal zu übertönen.

Adriana Altaras eröffnet uns einen humorvollen, unverblümten Blick auf unseren immer noch verkrampften Umgang mit "unseren" Juden. Versöhnlich, aber nicht nachsichtig, ironisch, aber nicht zynisch. Zwischen den Welten fragt sie sich manchmal, ob "die anderen" das Leben in Deutschland und Europa auch so komisch finden. Die Antwort wird das Publikum geben.

„Es geht um Legenden und Lügen in der Familie, Mythen in der Gesellschaft, die Spuren der Vergangenheit…eine One-Women-Show…eine vergnügliche und ungemein aufklärerische…Es gelingt… immer, …eigene verästelte Familiengeschichte als Teil der Tragik der großen historischen und ideologischen Katastrophen der letzten Jahrzehnte einzuordnen.“
epdFilm

„bewältigt ebenso lehrreich wie berührend den Spagat zwischen Depression und Lebensfreude“
filmdienst

"Unterhaltsame Lebensreise...leicht und unterhaltsam, lebendig und mit jenem satirischen Augenzwinkern, das sich beim Blick zurück auf eine versunkene, fremd gewordene Welt einstellt...wunderbar pointiert."
HAZ

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