Filmportrait:
Höhere Gewalt

Filmplakat Höhere Gewalt

Höhere Gewalt


"Ein zartes, feinsinniges Drama" zdf-heute journal
Schweden 2014
R: Ruben Östlund, mit: Johannes Kuhnke, Lisa Loven Kongsli, Clara Wettergren
Länge: 118 Min., FSK: 12 J.
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Mit chirurgischer Präzision und beißendem Witz entlarvt Ruben Östlund das Konstrukt der scheinbar perfekten Familie.
Eine schwedische Familie auf Skiurlaub im französischen Luxusresort: Ein Bild der Harmonie, perfekt als Team, perfekt als Familie. Mama Ebba, Papa Tomas und die selbstverständlich gut erzogenen Kinder Vera und Harry genießen ihren Urlaub. Dann der Schock: Während des Mittagessens droht eine Lawine die Terrasse mitsamt den darauf speisenden Gästen zu überrollen. Mutter Ebba wirft sich über ihre Kinder, und Papa Tomas … der läuft einfach weg. Alles geht gut. Als sich die Schneewolke verzogen hat, kehren die Touristen zurück an den Esstisch und speisen munter weiter, als wäre nichts geschehen. Doch irgendetwas hat sich verändert. Ebba hat Tomas‘ Flucht bemerkt – er selbst weiß gar nicht, was er im Moment des Schreckens getan hat.
Ruben Östlund präsentiert in fantastischen Bildern ein boshaftes Familiendrama, das durch seine raffinierte Symbolik ebenso begeistert und unterhält wie mit seiner eisklaren Spannung.

„Höhere Gewalt demontiert das männliche Ego mit Witz und Tiefgang...Von allen Satirikern unter den Filmschaffenden zeigt Östlund vielleicht die raffinierteste Art von schwarzem Humor.“ Variety

"Ein zartes, feinsinniges Drama"
zdf-heute journal

"Mit Ruben Östlund hat das europäische Kino einen Beobachter auf der Höhe unserer Zeit gefunden."
FAZ

"Einen intelligenteren Film über die Widersprüche zeitgenössischer Geschlechter- und Familienbilder hat es in diesem Jahr noch nicht gegeben. Und einen böseren auch nicht."
SPIEGELonline

"Selten wurden unsere Vorstellungen von Männlichkeit klarer seziert."
ZEITonline

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