Filmportrait:
ALEXIS SORBAS

Filmplakat ALEXIS SORBAS

ALEXIS SORBAS


Zum 100. Geburtstag von ANTHONY QUINN
Griechenland 1964
R: Michael Cacoyannis, mit: Anthony Quinn, Irene Papas, Alan Bates
Länge: 146 Min. (+-,50€), FSK: 12 J.

3 OSCARS 1963!
Der junge englische Schriftsteller Basil kommt nach Kreta, um dort eine von seinem Vater geerbte Braunkohlemine zu betreiben. Ihm schließt sich der Mazedonier Alexis Sorbas an, und die beiden ziehen zusammen in das Hotel der alternden französischen Kurtisane Mme. Hortense, der Sorbas den Hof zu machen beginnt. Sein Rat an Basil, sich einer schönen Witwe zu nähern, hat tragische Folgen: als Basil beobachtet wird, wie er deren Haus verläßt, bringt sich einer ihrer vielen Verehrer aus Verzweiflung um, woraufhin die Witwe von den Dorfbewohnern zu Tode gesteinigt wird.

Michael Cacoyannis meisterhafte Verfilmung des Romans von Nikos Kazantakis stellt eine Liebeserklärung an das Leben in all seinen Facetten dar. Sie lebt nicht zuletzt von der eindrucksvollen Verkörperung der Titelfigur durch Anthony Quinn, für den diese Rolle ein Meilenstein in seiner Karriere war. Die kraftvolle Lebensbejahung seines Alexis Sorbas steht dabei im Kontrast zur Gehemmtheit des jungen Engländers (Alan Bates) und kann ihn immer wieder auch in tragischen Momenten in ihren Bann ziehen.

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