Filmportrait:
Das blaue Zimmer

Filmplakat Das blaue Zimmer

Das blaue Zimmer


"...ein einschneidender Film, in dem sich schwindelerregende Abgründe auftun.“ arte-tv
Fr 2014
R: Mathieu Amalric, mit: Léa Drucker, Mathieu Amalric, Stéphanie Cléau
Länge: 76 Min., FSK: 12

Raffiniertes Verwirrspiel zwischen sinnlichem Liebes- und spannendem Gerichtsdrama. Adaption nach Georges-Simenon (u.a. 75 Maigret-Krimis) von und mit dem französischen Schauspielstar Mathieu Amalric (Schmetterling und Taucherglocke, Grand Budapest Hotel).
Ein Hotelzimmer, irgendwo in der französischen Provinz. Ein Mann und eine Frau beim Liebesspiel. Esther beisst Julien in die Unterlippe und fragt, ob sie ihm wehgetan habe. Und bald darauf die Frage: Wenn ich frei wäre... würdest Du dich auch frei machen?
Julien bleibt die Antwort erspart, denn im gleichen Moment sieht er durchs Fenster Esthers Ehemann über den Platz auf das Hotel zukommen. Die Ausgangslage scheint eindeutig, aber schon bald weiss man als Zuschauer im Kino nicht mehr, woran man ist...
Mathieu Amalric hat seine Doppelrolle als Schauspieler und Regisseur perfektioniert und zusammen mit seiner Frau als Spiel- und Drebuchpartnerin die Essenz des Simenon-Romans eben so packend wie souverän in ein unterhaltsames kleines Kunstwerk überführt.

"Höchst französisch, mit Sex und einer tragischen Liebesverwicklung. Eine erzählerische Collage, als Gewebe aus fragmentierter Dramatik (…) als würde der Liebesfilm blinzeln, als sehe man immer nur Teile des Ganzen – so wie sein ahnungsloser Protagonist ja auch: (…) elegant komponiert." Tagesanzeiger

"...ein einschneidender Film, in dem sich schwindelerregende
Abgründe auftun.“
arte-tv

„Meisterlich kühle Georges-Simenon- Adaption…aussergewöhnlich stimmig und hervorragend gespielt.“
Filmdienst

„…wird diese Georges-Simenon-Adaption zu einem brillanten Psychotrip“
HAZ

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