Filmportrait:
Hamburger Gitter – Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit

Filmplakat Hamburger Gitter – Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit

Hamburger Gitter – Der G20-Gipfel als Schaufenster moderner Polizeiarbeit


Dokumentarfilm - "Die wohl professionellste unter den G20-Dokus" - Die Zeit
Deutschland 2018
Ein Film von: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel
Länge: 76min.
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31.000 Polizisten, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast - eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.
17 Interviewpartner*innen aus Polizei, Medien, Wissenschaft, Justiz und Aktivismus ziehen in diesem Film Bilanz. Welche Freiheitsrechte konnten in Hamburg dem Druck standhalten? War dieser Ausnahmezustand der Startschuss für eine neue sicherheitspolitische Normalität?

Eine Redaktionsgruppe des Videokollektivs „leftvision“ ging der Frage nach, ob die Befugnisse der Sicherheitsbehörden auf den Prüfstand gehören? Droht die Gefahr, dass bei echten politischen Krisen alle Dämme des Rechts brechen, die den Bürger vor staatlicher Willkür schützen sollten? 13 Kameraleute filmten das Material während der G20-Tage welches ein umfangreiches und detailliertes Panorama in diesem Dokumentarfilm ermöglicht. Einschätzungen von 17 Protagonist*innen bilden den inhaltlichen Faden eines Films der weit über die Ereignisse vom Juli 2017 hinaus geht.

"Der Film demaskiert einen Staat, der mit allen Mitteln die Kontrolle behalten wollte und sie doch – oder gerade deswegen – verlor."
taz

"Die wohl professionellste unter den G20-Dokus"
Die Zeit

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