Filmportrait:
Die Taube auf dem Dach

Filmplakat Die Taube auf dem Dach

Die Taube auf dem Dach


DDR 1973
R: Iris Gusner, mit: Heidemarie Wenzel, Günter Naumann, Andreas Gripp, Wolfgang Greese, Herbert Köfer
Länge: 82 min

In der DDR 1973 verboten und jahrzehntelang verschollen jetzt erstmals in einer rekonstruierten Fassung im Kino. Aufgrund seiner illusionslosen Beschreibung der Verhältnisse und anklingender Systemkritik wurde der Film verboten.
Die Geschichte dreier höchst unterschiedlicher Menschen, die die Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft und deren Ideal vereint.
Auf einer Baustelle im Süden der DDR, wo Hunderte von Wohnungen in moderner Plattenbauweise entstehen, lernt die junge und selbstbewusste Bauleiterin Linda Hinrichs zwei Männer kennen: Zum einen den Studenten Daniel, zukunftsträumend und unangepasst. Zum anderen trifft sie auf den Baubrigadier Hans Böwe, der von einer Baustelle zur nächsten eilt. Linda geht ganz in ihrer Arbeit auf, ihre Unabhängigkeit ist ihr wichtig, doch droht sie aus Zeitmangel ihr privates Glück aus den Augen zu verlieren…

Der Windhauch des Unmöglichen liegt über diesem Film. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

DIE TAUBE AUF DEM DACH, das ist Nouvelle Vague in der DDR. (epd-Film)

So wunderbar vage wie das Leben selbst. (Der Tagesspiegel)

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