Filmportrait:
VERUSCHKA - Inszenierung (m)eines Körpers

Filmplakat VERUSCHKA - Inszenierung (m)eines Körpers

VERUSCHKA - Inszenierung (m)eines Körpers


D 2005
R: PAUL MORRISSEY, BERND BÖHM
Länge: 72 Min., FSK: 12

Begleitend zur gerade erschienenen Biografie von VERUSCHKA - Vera Gräfin von Lehndorff, dem ersten deutschen Supermodel und in den 60er-Jahren die Muse von Foto-Genies wie Richard Avedon, Irving Penn oder Helmut Newton.
Es ist der letzte Film von Paul Morrissey (u.a. ANDY WARHOLS DRACULA, FLESH, TRASH).
VERUSCHKA hat, nach ihrer Karriere als Top-Model in den ‘60 Jahren, ihr Leben als Kunstform inszeniert. Sie hat sich in Tiere, Steine und Bäume verwandelt, sie war eine Pionierin der Körperbemalung, sie hat sich der Natur und dem urbanen Raum chameleonhaft angepasst, sie hat weltweit Ausstellungen und Performances gemacht und sie hat mit ihrer Rolle in BLOW-UP von Antonioni eine erfolgreiche und besondere Kinokarriere gestartet.
Sie hat mit ihrem Körper unterschiedliche und kontroverse Geschlechteridentitäten inszeniert. So war sie u.a. Dorian Gray in der verfilmten Inszenierung von Ulrike Ottinger, der erste schwarze US-President oder ein blonder Rapper (2006, Fotoausstellung im Berliner Museum für Fotografie).

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