Filmportrait:
Fatih Akin: MÜLL IM GARTEN EDEN

Filmplakat Fatih Akin: MÜLL IM GARTEN EDEN

Fatih Akin: MÜLL IM GARTEN EDEN


D 2006
R: Fatih Akin
Länge: 85 Min., FSK: 0J

Der preisgekrönte Filmemacher Fatih Akin (SOUL KITCHEN, Gegen die Wand, Crossing the Bridge) besuchte 2006 in seinem Heimatdorf Çamburnu seine Großeltern.
Die Menschen in dem kleinen Bergdorf im Nordosten der Türkei leben Dank des mild-feuchten Klimas des Schwarzen Meeres seit Generationen vom Teeanbau, von der Fischerei und im Einklang mit der Natur.
Doch die Idylle ist gefährdet, als die Regierung vor zehn Jahren den Beschluss fasst, direkt oberhalb des Dorfes eine Mülldeponie zu bauen. Trotz der Proteste des Bürgermeisters und der Dorfbewohner entsteht eine Anlage, die wichtige Sicherheits- und Baustandards nicht erfüllt und fortan durch Unfälle und Havarien kontinuierlich die Umwelt verschmutzt.
Als Fatih Akin von der drohenden Umweltkatastrophe erfährt, entscheidet er, mit seinen Mitteln dagegen anzukämpfen. Mehr als sechs Jahre dokumentiert er den Kampf des kleinen Dorfes gegen die mächtigen Institutionen, hält auch die unweigerlichen Katastrophen fest, die das ehemalige Paradies immer wieder heimsuchen. MÜLL IM GARTEN EDEN ist zugleich ein bemerkenswertes Porträt der türkischen Gesellschaft abseits der Metropolen und ein bewegendes Plädoyer für Zivilcourage.

"Appell gegen Umweltpestilenz, für Bürgersinn und nebenbei spannendes Gesellschaftsportrait der heutigen Türkei"
DER SPIEGEL

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