Filmportrait:
PARADIES: LIEBE

Filmplakat PARADIES: LIEBE

PARADIES: LIEBE


D/A 2012
R: Ulrich Seidl (Hundstage, Import/Export), mit: Margarethe Tiesel, Peter Kazungu, Inge Maux
Länge: 120 Min., FSK: 16 J.

Der erste Teil von Ulrich Seidls »Paradies«-Trilogie:
Der neue Film des preisgekrönten und skandalumwobenen Regisseurs. Makellos schöne Bilder treffen auf gnadenlos bösen Witz, gefeiert beim Filmfestival in Cannes 2012!
Erster Teil der Paradies-Trilogie um ältere Sextouristinnen aus Europa in Afrika, von den Einheimischen Sugarmamas genannt.
Eine Mittfünfzigerin taucht beim Urlaub in Kenia in eine ihr fremde Welt ein, genießt Sonne, Drinks und bald auch die lang vermisste sexuelle Befriedigung durch einen gut gebauten Beachboy. Als das Objekt der Begierde Geld verlangt für seine angebliche Schwester und deren krankes Kind, dämmert es der naiven Europäerin, dass sie sexuelle Leistung bezahlen muss, es nicht um die große Liebe, sondern ums Geschäft geht: Begehren gegen Bares. Hier ist jeder ein Täter und der Sex ist immer ein Machtspiel.
Seidls stilisierte Bilderwelten faszinieren - wie hingemalt wirken die in der Sonne brutzelnden Touristen auf ihren Liegen. Durchtrainierte Körper treffen auf welkes Fleisch, ökonomische Armut auf emotionale Armseligkeit. Bei der Betrachtung wechseln Mitleid und Abscheu, Fremdschämen und Faszination.
Makellos schöne Bilder treffen auf gnadenlos bösen Witz.

"Abstoßend und ergreifend schön. Ein Meisterwerk" VARIETY

"Ein bitter-böse beobachteter Film, der auch äußerst humorvoll erzählt wird."
Die Welt

"Ich brenne darauf, diesen Film weiterzuempfehlen."
David Fear, Time Out New York

„Ein schön karger Film. Vorsichtig. Und sanft.“
Die Zeit, Marlene Streeruwitz

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