Filmportrait:
Paradies: GLAUBE

Filmplakat Paradies: GLAUBE

Paradies: GLAUBE


Österreich / Frankreich / Deutschland 2012
R: Ulrich Seidl (Hundstage), mit: Maria Hofstätter, Nabil Saleh, Natalya Baranova, Rene Rupnik, Daniel Hoesl
Länge: 113 Min., FSK: 16
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Im zweiten Teil seiner Paradies-Trilogie nach PARADIES:LIEBE erzählt Regisseur Ulrich Seidl von den Stationen einer Ehe und die verzweifelte Sehnsucht nach Liebe, in bewegenden Bildern erzählt und ausgezeichnet mit dem Spezialpreis der Jury beim Filmfestival in Venedig 2012.
Anna Maria (Maria Hofstätter) ist mit Leib und Seele Katholikin. Sie rutscht auf Knien betend durch die Wohnung, ihr Haus hat mehr Kruzifixe als eine Kirche und zur Strafe für fremde Sünden peitscht sie sich gern mal aus. Selbst mit ins Bett wird Jesus mitgenommen.
Eines Tages kehrt ihr Ehemann Nabil (Nabil Saleh), ein im Rollstuhl sitzender Moslem, nach Jahren der Abwesenheit aus Ägypten zurück. Ein Kleinkrieg um Ehe und Religion beginnt. Ihr Glauben wird auf eine harte Probe gestellt. Denn die Sehnsucht nach körperlicher Nähe bringt Anna Maria und ihre fanatische Mission doch an ihre Grenzen.
In berauschend schönen Bildern und mit bösem Humor erzählt, ist PARADIES: GLAUBE eine abgründige Liebesgeschichte im Zeichen des Kreuzes.
Ein blasphemisches Meisterwerk.

"Sollte es den Herrgott geben, kann man nur hoffen, dass er so klar, so frei, so unbefangen und unerschrocken wie Ulrich Seidl auf uns Menschlein blicken möge."
Katja Nicodemus für den NDR

„Diese intime, aber nie lächerliche Studie über Fanatismus in religionskriegerischen Zeiten ist einer der stärksten Filme im Werk Ulrich Seidls.“
Der Tagesspiegel

„Mehr als ein finsteres Zeitbild über religiösen Fanatismus. Es ist eine bewegende Parabel über die Unmöglichkeit, den Himmel auf
Erden zu finden.“
Die Welt

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