Filmportrait:
Jewgeni Khaldej, Fotograf unter Stalin - engl UT

Filmplakat Jewgeni Khaldej, Fotograf unter Stalin - engl UT

Jewgeni Khaldej, Fotograf unter Stalin - engl UT


Dokumentarfilm - begleitend zur Ausstellung Jewgeni Khaldej – Kriegstagebuch in der Galerie für Fotografie
Deutschland 1997
R: Marc-Henri Wajnberg
Länge: 66min. - Russisch mit engl. Untertiteln

- begleitend zur Ausstellung "Jewgeni Khaldej – Kriegstagebuch" in der Galerie für Fotografie (03.04.-25.05.2014)
http://gafeisfabrik.de/

Jewgeni Khaldej, geboren 1917 in der Ukraine während der Revolution, brachte sich selbst das Fotografieren bei, indem er sich eine optische Kamera aus der Brille seiner Großmutter baute.
Der Krieg brach aus und Jewgeni wurde Kriegsfotograf. Er war Teil der Armee des Marschalls Schukow, mit dem er sich anfreundete, und war bei der Befreiung Berlins dabei. Sein Foto der Übernahme des Reichstags wurde zum Symbolbild. Auf Grund seiner Bekanntheit schaffte er es, sich Stalin zu nähern, er wurde sein offizieller Fotograf und begleitete ihn nach Potsdam. Auch bei den Nürnberger Prozessen war er dabei, und bei der Unterzeichnung der Pariser Verträge.
Khaldej arbeitete für die Agentur TASS und für die Zeitung Prawda, seine Fotos wurden auf den Titelseiten der Magazine gedruckt. Mit dem Wiederaufkommen des latenten Antisemitismus wurde er Zeuge der Ärzteverschwörung und ethnischer Säuberungen. Er wurde bei TASS entlassen, und Juden wurde es verboten, für die Prawda zu arbeiten.
Chaldej sah, wie sein Symbolfoto des Reichstags um die Welt ging, während er bescheiden in einem kleinen Apartment in Moskau lebte.