Filmportrait:
Der schwarze Nazi - Eine Filmgroteske

Filmplakat Der schwarze Nazi - Eine Filmgroteske

Der schwarze Nazi - Eine Filmgroteske


„Die Idee hinter dem Film ist so einfach wie genial.“ - Thüringer Allgemeine
D 2015
R: Tilman und Karl-Friedrich König, mit: Aloysius Itoka, Judith Bareiß, Christian Weber, Bernd-Michael Baier
Länge: 90 Min., FSK: 12 J.

Mit den Mitteln der Groteske wird Rassismus ad absurdum geführt...
Was passiert, wenn ein Schwarzer die Forderungen der Neonazis so ins Absurde steigert, dass sie diesen selbst nicht mehr Genüge tragen? Die Brüder Tilman und Karl-Friedrich König gehen in ihrer Groteske der Frage nach, was das „Deutsch sein“ eigentlich ausmacht. Dabei geht es um die Dekonstruktion des Gedankens, dass „die deutsche Kultur“ von „der ausländischen Kultur“ bedroht wird. So entlarvt der Film den plumpen Rassismus, der sich hinter dem konstruierten Bild „des Fremden“ verbirgt.
Der Kongolese Sikumoya ist vor vielen Jahren als politischer Flüchtling nach Deutschland gekommen. Jetzt droht ihm die Ausweisung, obwohl er Deutschland als Hort der Kultur schätzt und sich selbst so gut es geht in die Gesellschaft integriert hat. Trotzdem wird er im Einbürgerungskurs, in der Familie seiner deutschen Freundin und im Alltag mit Vorurteilen und Rassismus konfrontiert. Als er von einer Nazikameradschaft zusammengeschlagen wird, bricht Sikumoya zusammen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Im Koma durchlebt er eine Metamorphose und erwacht als „perfekter Deutscher“.

„Die Idee hinter dem Film ist so einfach wie genial.“
(Thüringer Allgemeine)

„Realistische Härte und dokumentarische Schärfe.“
(Kreuzer Online Leipzig)

„Die König Brüder treffen den Nerv der Zeit.“ (Ostthüringer Zeitung)

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