Filmportrait:
Sieben Winter in Teheran

Filmplakat Sieben Winter in Teheran

Sieben Winter in Teheran


"Schrecklich guter Film"-tip Berlin, "Ein Aufruf zum Widerstand gegen die Unterdrückung"- ARDttt
Deutschland / Frankreich 2023
R: Steffi Niederzoll, mit: Reyhaneh Jabbari, Shole Pakravan, Fereydoon Jabbari, Shahrzad Jabbari, Sharare Jabbari, Parvaneh Hajilou u.a.
Länge: 97 Min. (Farsi mt dt.UT), FSK: 16 J.

Berührend und erschreckend aktuell! Am 13.09. jährt sich zum ersten Mal auch Mahsa Aminis Festnahme, welche letztes Jahr deren Ermordung 2022 die Revolution auslöste.
Im Sommer 2007 wird Reyhaneh Jabbari von einem älteren Mann angesprochen. Er bittet die Studentin, die als Inneneinrichterin jobbt, ihm bei der Gestaltung von Praxisräumen zu helfen. Bei der Ortsbegehung versucht er, sie zu vergewaltigen. Reyhaneh ersticht ihn in Notwehr. Sie wird wegen Mordes verhaftet und zum Tode verurteilt. Sieben Jahre lang sitzt sie im Gefängnis, während ihre Familie Anwälte engagiert und die Öffentlichkeit über den Fall informiert. Trotz nationaler und internationaler politischer und menschenrechtlicher Bemühungen verweist die iranische Justiz auf das „Recht auf Blutrache“: Solange Reyhaneh ihre Anschuldigungen gegen den Mann nicht zurückzieht, darf seine Familie ihren Tod verlangen. Aber Reyhaneh bleibt bei ihrer Aussage und wird im Alter von 26 Jahren gehängt.

"Durchzogen von einem großen Humanismus und Reyhanehs kämpferischem Geist, aller Gewalt zum Trotz (...) furioser wie erschreckender Dokumentarfilm, der in menschliche Abgründe blickt."
EPD Film

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