Filmportrait:
4 Tage im Mai

Filmplakat 4 Tage im Mai

4 Tage im Mai


Deutschland/Russland/Ukraine 2011
R: Achim von Borries (Was nützt die Liebe in Gedanken), mit: Pavel Wenzel, Alexei Guskow (Das Konzert), Gertrud Roll
Länge: 97 min., FSK: 12

Bewegenden Drama über den Wahnsinn eines jeden Krieges. Dabei geht es um das Schicksal des Einzelnen im Strom geschichtlicher Ereignisse.
An der idyllischen deutschen Ostseeküste kommt es kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs zum letzten Kampf und zu neuen Allianzen.
Ein sowjetischer Hauptmann besetzt mit seinem kleinen Spähtrupp ein Kinderheim am Meer, die Männer sind ausgelaugt wie auch die Soldaten der Wehrmacht am Strand, die nicht mehr kämpfen, sondern nur noch nach Dänemark übersetzen und sich den Engländern ergeben wollen. Die "Russen" arrangieren sich mit der Leiterin des Hauses, nur der 13jährige Peter (eine wahre Entdeckung Pawel Wenzel), der sich mit Uniformjacke, Mütze und Gewehr eines toten Wehrmachtssoldaten noch für die verlorene Sache einsetzt, glaubt weiterhin an den Endsieg. Für die Russen ist er nur ein Kind. Genau das will er aber nicht sein.
Eine Geschichte über die Rückkehr der Menschlichkeit nach dunklen Jahren, ein Film
über Vergebung, Respekt, das Überwinden von Vorurteilen, Freundschaft und Liebe.
Ein Antikriegsfilm ohne großen Pathos aber mit großer Menschlichkeit, der von Respekt, Freundschaft und Liebe erzählt.

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