Filmportrait:
FAMILIE BRASCH - Eine deutsche Geschichte

Filmplakat FAMILIE BRASCH - Eine deutsche Geschichte

FAMILIE BRASCH - Eine deutsche Geschichte


Begleitend zu LIEBER THOMAS! „Die Buddenbrooks des Ostens — der Film bewahrt die Erinnerung an eine Familie im Zeichen von Weltgeist und Widerstand.“-FAZ
D 2018
R: Annekatrin Hendel, mit: Marion Brasch, Katharina Thalbach, Christoph Hein, Florian Havemann, Bettina Wegner, Ursula Andermatt, Joachim von Vietinghoff, Alexander Polzin, Petra Schramm, Lena Brasch
Länge: 103 Min., FSK: 6 J.
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Der Film ist ein Zeitpanorama, das Geschichte als Familiengeschichte erlebbar macht, ein Epos über den Niedergang des ROTEN ADELS, ein BUDDENBROOKS in DDR-Ausgabe.
In den Jahren nach 1945 sind die Braschs eine perfekte Funktionärsfamilie, die in der sowjetisch besetzten Zone den deutschen Traum vom Sozialismus lebt: Horst Brasch, ein leidenschaftlicher Antifaschist und jüdischer Katholik, baut die DDR mit auf, obwohl seine Frau Gerda darin nie heimisch wird. Sohn Thomas wird zum Literaturstar, er träumt wie sein Vater von einer gerechteren Welt, steht aber wie seine jüngeren Brüder Peter und Klaus dem real existierenden Sozialismus kritisch gegenüber. 1968 bricht in der DDR wie überall der Generationenkonflikt auf. Vater Brasch liefert den rebellierenden Sohn Thomas an die Behörden aus – und leitet damit auch das Ende der eigenen Karriere ein. Nach 1989 sind sozialistische Träume, egal welcher Art, nichts mehr wert.

„Der Film dringt tief in die DDR- und Literaturgeschichte ein und oszilliert zwischen Ost und West, Kunst und Politik, Liebe und Verrat.“
Süddeutsche Zeitung

„Eine hochspannende Zeitreise!“
SWR 2

„Annekatrin Hendel ist durch Filme wie FAMILIE BRASCH zur glaub­würdigsten Dokumentaristin einer anderen DDR geworden.“
Die Welt

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